DVT - Digitale Volumentomographie


  • Geringste Strahlung
  • Beste Auflösung
  • 3D-Darstellung
  • Schnellste Aufnahme
  • Bequeme Aufnahmehaltung
  • Preise nach GOÄ


Die digitale Volumentomographie (DVT) ist für die HNO-Heilkunde eine Revolution. Es lassen sich aufgrund der Detailschärfe Bereiche darstellen, die man zuvor nicht sehen konnte. Dies ermöglicht uns eine früher nicht für möglich gehaltene Dimension der Diagnostik. Das wäre unabhängig von der Strahlenbelastung bereits ein ausreichender Grund, diese Technik anzuwenden. Allerdings ist das DVT schon alleine aufgrund der geringen Strahlenbelastung allen anderen Röntgentomographien überlegen, was zu einer wenig belastenden Diagnostik in unserem Kopfcentrum in Kiel beiträgt.


Ohne Alternative ist das DVT für die Diagnostik des zahntragenden Kefers, für die Differentialdiagnose der odontogenen Sinusitis, bei der Darstellung der Schädelbasis (z. B. bei Defekten), in der Diagnostik des Ductus frontalis, in der Tränenwegsdarstellung, für die Darstellung von Hammer, Amboss und Steigbügel im Mittelohr und für die exakte Darstellung aller Bereiche des Innenohres, inclusive des Ductus endolymphaticus.


Die Aufnahme ist nicht Bestandteil des EBM, muss also über die GOÄ von Patienten mit gesetzlichen Krankenkassen selber finanziert werden. Bei einer einfachen Aufnahme belaufen sich die Kosten auf mindestens 256,- Euro (GOÄ 5370, 5373, 5369, 5380, 1,0-fach bis 2,5-fach möglich).


Die digitale Volumentomographie wird von den privaten Krankenkassen bezahlt. Einige Fachärzte und Zahnärzte sind in einer Apparategemeinschaft zusammengeschlossen und rechnen ihre diagnostische Beurteilung mit ihren Patienten selber ab.


Die digitale Volumentomographie (DVT) wurde im Jahre 2009 aufgrund der innovativen Bemühungen von Prof. Godbersen im Kopfcentrum Kiel in das Fach HNO-Heilkunde deutschlandweit eingeführt.


Darauf sind wir stolz.


Im Jahr 2012 haben wir gemeinsam mit anderen Kollegen die "Deutsche Gesellschaft für Digitale Volumentomographie" (DGDVT) gegründet. Die Gesellschaft empfindet sich als wissenschaftliche Plattform für alle, die etwas mit dieser großartigen Technik zu tun haben. Das sind Ingenieure, Zahnärzte, MKG-Chirurgen, HNO-Ärzte und neuerdings auch Orthopäden.


Weiteres unter www.dgdvt.de und auf dieser Seite, siehe auch: Kopfcentrum-Seminare.


Ergänzende Informationen zur digitalen Volumentomographie:


Die digitale Volumentomographie oder Cone Beam CT ist eine Computertomographie, die sich aufgrund ihrer technischen Details für die Diagnostik der Kopf-Hals-Region besonders eignet. Die hohe Auflösung (bis 0,75 mm), die sehr geringe Strahlung ab 40 µSv und die technischen Möglichkeiten der durch Kollimation eingrenzbaren Strahlenfelder (Field of View) und entsprechender Region (ROI) sowie der 3D-Verarbeitung machen die digitale Volumentomographie zum diagnostischen Verfahren der Wahl.


Konkretisiert wird diese Forderung durch die Strahlenschutzverordnung in § 6 StrlSchV in Verbindung mit § 83, § 2c RÖV: "Wer eine Tätigkeit gemäß StrlSchV/RÖV ausübt, ist verpflichtet, jede Strahlenexposition oder Kontamination von Mensch und Umwelt unter Beachtung des Standes von (Wissenschaft) und Technik und unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles auch unterhalb der Grenzwerte so gering wie möglich zu halten."


Optimierung bei der medizinischen Anwendung radioaktiver und ionisierender Strahlen heißt, dass bei möglichst geringer Strahlenexposition ein optimales diagnostisches bzw. therapeutisches Ziel erreicht wird.


Dadurch, dass die im DVT produzierten Dicom-Datensätze im CAD/CAM-Verfahren weiter verarbeitet werden können, greift die digitale Volumentomographie bereits in die Therapie ein. In den Händen der Kopf- und Halschirurgen bietet diese Technik zudem eine unschätzbare Hilfe bei der Operationsplanung.


Aufgrund des Strahlenschutzgesetzes (ALARA = As low as reasonably achievable) bleibt bei Verfügbarkeit eines Volumentomographen und der korrekten Indikation keine alternative diagnostische Möglichkeit. Das ALARA-Prinzip fordert, beim Umgang mit ionisierenden Strahlen (https://de.wikipedia.org/wiki/Ionisierende Strahlung) eine Strahlenbelastung von Menschen, Tieren und Material (auch unterhalb von Grenzwerten) so gering zu halten, wie dies mit vernünftigen Mitteln machbar ist.


Die Notwendigkeit der Heilbehandlung im Sinne des § 1 Abs. 2 Satz 1 ist allein aus medizinischer Sicht zu beurteilen (BGH Urt. 12.03.2003 - IV ZR 278/01). Das heißt, nur der Facharzt für HNO-Heilkunde, der im Besitz der Fachkunde "Digitale Volumentomographie" ist, kann und darf die Indikation zur Diagnostik mit einem Volumentomographen stellen. Genau genommen darf der Arzt den Patienten nicht zu einem CT des Kopfes schicken, wenn er einen Volumentomograhphen und die Fachkunde besitzt.


Die Tatsache, dass die gesetzliche Krankenkasse die Aufnahme nicht bezahlt, beugt nicht das Strahlenschutzgesetz.


Die rechtfertigende Indikation einer radiologischen Diagnostik in der HNO-Heilkunde kann weder durch einen/eine Sachbearbeiter/in einer Krankenkasse noch durch ein Gutachten einer fremden Fachgesellschaft, zum Beispiel einer zahnmedizinischen oder MKG-chirurgischen Gesellschaft in Abrede gestellt werden.




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